“Egal, weiter?” auf Tour 2022

Wir öffnen den Raum für Fragen rund um soziale und ökologische (Un-)Gerechtigkeiten unserer Zeit. Wie schaffen wir mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt? Und was bedeutet gerecht? Wir suchen in ganz Deutschland nach Antworten, die an unsere alltägliche Lebensrealität andocken.

Standpunkte verlassen und nach vorn denken

Soziale und ökologische Ungerechtigkeiten rütteln am gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wie stabilisieren wir angesichts dieser Entwicklung unsere Demokratie und wie schaffen wir perspektivisch eine gerechtere Zukunft? Wie sieht die Welt von morgen aus, in der sich soziale Gerechtigkeit und ökologische Transformation nicht ausschließen, sondern ergänzen? Wir wollen diese großen Fragen nicht im luftleeren Raum, sondern nah an der Lebensrealität unserer Gesellschaft diskutieren. Antworten sollten anschlussfähig an unseren Alltag sein und genau dort verhandelt werden.

Die Tour 2022/23 “Egal, weiter?” schafft einen Ort mit Laborcharakter, um über grundlegende Transformationen nachzudenken: Als mobile Ausstellung im öffentlichen Raum, als Teil eines Beteiligungsprogramms, das Bürger*innen zum politischen Handeln empowert und lokale Akteur*innen zum nachhaltigen Wandel inspiriert. Ab dem Sommer 2022 ist “Egal, weiter?” für ein Jahr in deutschen Kommunen zu Besuch. Die Ausstellung bespielt öffentliche Räume und soll die Aufmerksamkeit von Passant*innen auf sich ziehen. Der Raum will zum Nachdenken und Positionieren anregen, dazu ermutigen, die Perspektive zu wechseln und zum Mitmachen inspirieren.

Provokant, aber konstruktiv

Im Zentrum steht der Themenkomplex sozial-ökologischer (Un-)Gerechtigkeit. Was zunächst abstrakt klingt, wollen wir persönlich greifbar machen. Es geht darum, Empathie für andere Lebensrealitäten zu generieren und den Besucher*innen einen Perspektivwechsel zu ermöglichen. Dafür weisen wir provokant auf die sozialen und ökologischen Ungleichheiten und Konsequenzen in unserer Gesellschaft hin. Gleichzeitig ist es unserer Organisation ein Anliegen, einen Raum für Lösungen und Utopien zu schaffen.

Die Ausstellung ist Teil eines Bildungsprogramms im Rahmen unserer Projektreihe Kommunen der Offenen Gesellschaft. Gemeinsam analysieren wir, was für mehr Bürger*innenbeteiligung getan werden kann und welche Themen die Menschen vor Ort beschäftigen. Dabei wollen wir vor allem Perspektiven einbinden, die in der Kommunalpolitik sonst nicht ausreichend repräsentiert sind.

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